Sanierung Z2

Ein starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit: Das markante sechsstöckige Bürogebäude mit den charakteristisch, gerundeten Fassadenbändern am ZÜBLIN Campus in Stuttgart ist in 18 Monaten umfassend energetisch und nachhaltig saniert worden. Mit dem sanierten Z2 bietet die Zentrale Technik einen zentralen Arbeitsort zur Vernetzung – sowohl innerhalb der ZT als auch darüber hinaus.
  • Von der Zentralen Technik saniert: Das ZÜBLIN Z2.0 mit DGNB Platin-Zertifizierung. © ZÜBLIN - Niels Schubert
    Von der Zentralen Technik saniert: Das ZÜBLIN Z2.0 mit DGNB Platin-Zertifizierung. © ZÜBLIN - Niels Schubert
  • Das neue Open-Space-Büro: Schreibtische in offener und vereinzelt in geschlossener Umgebung. An der Decke hängen Elemente zu Schalldämpfung und Büropflanzen verbessern das Raumklima. © ZÜBLIN - Achim Birnbaum
    Das neue Open-Space-Büro: Schreibtische in offener und vereinzelt in geschlossener Umgebung. An der Decke hängen Elemente zu Schalldämpfung und Büropflanzen verbessern das Raumklima. © ZÜBLIN - Achim Birnbaum
  • Die belebte Lounge-Zone des neuen Z2.0: Mit vielen bunten und geschwungenen Sitzmöglichkeiten. © ZÜBLIN - Achim Birnbaum
    Die belebte Lounge-Zone des neuen Z2.0: Mit vielen bunten und geschwungenen Sitzmöglichkeiten. © ZÜBLIN - Achim Birnbaum
Auftraggeber
Ed. Züblin AG
Auftragnehmer
Generalplanung – Zentrale Technik Stuttgart
Standort
Stuttgart
Projektdauer
Oktober 2022 - März 2025
Bauwerksart
Bürogebäude
Bauweise
Massivbauweise mit Flachdecken und zurückversetzten Stahlbetonrundstützen.
Die Fassade des Z2.0 am ZÜBLIN-Campus in Stuttgart in der Nahaufnahme. © ZÜBLIN - Achim Birnbaum

Nachhaltiges Bauen: Wo Zukunft Raum bekommt

Durch eine umfassende Sanierungsmaßnahme und ein komplett neues Raumkonzept entstand ein Bürogebäude, das die Zukunft der Arbeitswelt verkörpert. Markante, gerundete Fassadenbänder und eine prägnante Gebäudekubatur verleihen dem Z2 ein kraftvolles, modernes Erscheinungsbild. Besonders beeindruckend ist das neuartige begrünte Netz, das sich wie eine organische Skulptur an die Fassade schmiegt – ein innovativer, grüner Blickfang, der die architektonische Raffinesse unterstreicht. 

Die mit Beton-3D-Druck erschaffene Treppe in der Lounge des Z2.0. © ZÜBLIN - Achim Birnbaum

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit standen im Mittelpunkt: Das Z2 erreicht die höchste Zertifizierungsstufe DGNB Platin sowie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG Premium). Zudem wurde ein Klimaschutzfahrplan bis 2045 entwickelt, um langfristige Klimaneutralität zu sichern. Durch die konsequente Wiederverwendung vorhandener Bauteile, flexible Raumstrukturen und eine vorausschauende Planung nach zirkulären Grundsätzen entstand hier ein Gebäude, das nicht nur heutigen, sondern auch künftigen Anforderungen gerecht wird – ein echtes Leuchtturmprojekt der modernen Architektur.

Nachher-Zustand Vorher-Zustand © ZÜBLIN - Jens Willebrand © ZÜBLIN
  • Ein Portrait von Markus Landgraf während der Eröffnung des Z2.0.

    Mit dem Z2 setzen wir ein klares Zeichen für unsere Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Das Gebäude wurde nicht nur modernisiert, sondern grundlegend transformiert – zu einem Vorzeigebeispiel für nachhaltiges und zirkuläres Bauen.

    Dipl.-Ing. Markus Landgraf
    Vorstand Ed. Züblin AG

Innovation von innen heraus

Im Stockwerk liegt eine Menge Bauschutt. Dieser wurde zu über 50 Prozent im neuen Beton wiederverwendet wurde - ein Paradebeispiel für Nachhaltiges Bauen.                      © ZÜBLIN - Achim Birnbaum

Ganzheitliche Visionen für den ZÜBLIN-Campus Stuttgart

Die Zentrale Technik plante das Z2 nicht nur als Bauprojekt, sondern als Referenz und Zukunftsmodell für den eigenen Campus. Als Bauherrin und Nutzerin in Personalunion war es entscheidend, dass die ZT ihre Expertise von Anfang an einbrachte – von den ersten Workshops bis zur finalen Übergabe. Ihre Aufgabe: so viel Bestand wie möglich zu integrieren und gleichzeitig durch die Modernisierung ein hochmodernes, flexibles und nachhaltiges Arbeitsumfeld zu schaffen.

Die Grafik aus Generative Design zeigt das Grundmodell und die Energetikanalyse des Z2.0.

Integrale und digitale Planungskompetenz

Die Zentrale Technik überzeugte mit einer frühzeitigen, dreidimensionalen, digitalen Bauwerksmodellierung. Diese kluge Vernetzung aller Beteiligten über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg garantierte maximale Transparenz, Effizienz und Flexibilität. Jedes Bauteil, jede technische Lösung wurde nicht isoliert, sondern als Teil eines großen Ganzen gedacht – ein Paradebeispiel für modernes, integrales Planen und Bauen. Unterstützt wurde dieser Prozess durch Generative Design ENERGY. So konnte das Gebäude energetisch analysiert, Potenziale zur CO₂-Einsparung identifiziert und die Planung technischer Systeme um über 50 Prozent beschleunigt werden.

Die Grafik aus Generative Design zeigt das Energiepotenzial der mit Photovoltaik ausgestatteten Fassade entlang des neuen Z2.0.

DGNB zertifiziert: Nachhaltig durch Innovation

Die Zentrale Technik brachte nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine klare ökologische Vision mit ein. Der Fokus lag auf nachhaltigem Bauen durch Wiederverwendung bestehender Elemente, modularer Vorfertigung (zum Beispiel bei TGA-Medientrassen) und Pilotprojekten wie reversiblen Trockenbauwänden oder der Betondruck im Foyer. Mit Generative Design wurden die Potenziale für Luftmengen, Wärmerückgewinnung und des Photovoltaik-Ertrags ermittelt. So entstand ein innovativer Photovoltaik-Zaun, der Absturzsicherung und Energiegewinnung intelligent kombiniert.

Leistungen

Z2 – Bildergalerie