Axel-Springer-Neubau

Mit seiner spektakulären Geometrie, dem 45 Meter hohen Atrium und einer durchdachten digitalen Planung steht der Axel-Springer-Neubau sinnbildlich für eine zukunftsorientierte Arbeitswelt – realisiert im TEAMCONCEPT® mit der Zentralen Technik als verlässlichem Partner von Anfang an.
  • Das Bild zeigt die einzigartige Glas-Fassade des Axel-Springer-Neubaus aus der frontalen Ansicht. © Axel Springer SE
    Das Bild zeigt die einzigartige Glas-Fassade des Axel-Springer-Neubaus aus der frontalen Ansicht. © Axel Springer SE
Auftraggeber
Axel Springer SE
Auftragnehmer
Ed. Züblin AG Direktion Nord & Direktion Stuttgart
Standort
Berlin
Beteiligung ZT
April 2016 - März 2020
Bauwerksart
Verlagsgebäude
Bauweise
Massivbau
In das noch nicht fertig ausgebaute Atrium fällt viel Licht. © Nils Koenning/Axel Springer SE
Das Atrium kurz vor der Fertigstellung.

Ein Zeichen für Offenheit und Wandel

Mit dem Neubau für das transatlantische Medienunternehmen Axel Springer entstand ein einzigartiger Arbeits- und Kommunikationsort, der mit seiner markanten Geometrie, dem 45 Meter hohen Atrium und seinen offenen Arbeitswelten neue Maßstäbe setzt – mitgestaltet von der Zentralen Technik im Rahmen des integrativen TEAMCONCEPT®-Ansatzes.

Das Bild zeigt die Redaktion im Atrium. © Axel Springer SE
Die offene Arbeitswelt im Atrium.

Mitten im Herzen Berlins – und exakt an der historischen Linie der ehemaligen innerdeutschen Grenze – steht heute der Axel-Springer-Neubau, der architektonisch wie symbolisch für Dialog, Transparenz und Innovation steht. Die außergewöhnliche Gebäudeform mit unterschiedlichen Fassadentypen, das weitläufige, verglaste Atrium bis ins 10. Obergeschoss sowie Veranstaltungsflächen im Erdgeschoss schaffen ein Umfeld, das Arbeitskultur und Öffentlichkeit intelligent miteinander verbindet.

Fassadenbau – Resultat modernster Methoden

Der Axel-Springer-Neubau vor dem Fassadenbau. Die fertig gestellte Fassade des Axel-Springer-Neubaus. © Marcus Bischoff/ZÜBLIN © Dominik Tryba/Axel Springer SE
  • Das Zentrum des Axel-Springer-Neubaus ist das von den Bürogeschossen gesäumte Atrium. Eine informelle Bühne und Ort, Ideen miteinander auszutauschen. In einer zwanglosen Atmosphäre soll hier sowohl individuelles als auch kollektives Arbeiten stattfinden.

    Anna-Maria Schröter
    Projektleiterin Fassade, Ed. Züblin AG

Ausstrahlung und architektonische Strahlkraft für Axel Springer

Das Bild zeigt die Fassade des Axel-Springer-Neubaus mit dem Axel-Springer-Hochhaus im Hintergrund. © Axel Springer SE
Der Neubau grenzt an das Axel-Springer-Hochhaus im Hintergrund an.

Komplexität trifft Präzision

Der Entstehung des Gebäudes liegt eine planerische Meisterleistung zugrunde. Die 45 Meter hohe Stahl-Glas-Fassade des Atriums stellte höchste Anforderungen an Planung, Konstruktion und Ausführung. Hinzu kam ein komplexes Stahl-Transfertragwerk sowie statisch anspruchsvolle Atriumsstützen, die exakt mit den Montagephasen abgestimmt werden mussten.

Die größte Herausforderung: Bauzustände und Ausführungsschritte passten in der ursprünglichen Planung nicht zusammen. Erst durch die enge Abstimmung und Optimierung von Planung, Detaillierung und Montagekonzept konnte das Projekt sicher und präzise realisiert werden.

Digitale Planung als Schlüssel

Ein zentrales Element des Projekterfolgs war die konsequente Nutzung von 3D-Modellen zur integralen Planung. Die geometrischen Zusammenhänge – insbesondere zwischen Tragwerk, Fassade und Technischer Gebäudeausrüstung – konnten nur durch die Koordination der Fachmodelle in der digitalen Umgebung verstanden und angepasst werden. Ohne dieses digitale Zusammenspiel wäre die Realisierung der komplexen Geometrien und Schnittstellen nicht möglich gewesen.

Das Bild zeigt Mathias Döpfner, Friede Springer, Rem Koolhaas (Architekt) und Jörn Beckmann (ZÜBLIN) bei der symbolischen Schlüsselübergabe des Axel-Springer-Neubaus. © Dominik Tryba/Axel Springer SE
V.l.n.r.: Dr. Mathias Döpfner (Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE), Friede Springer, Rem Koolhaas (OMA, Architekt) und Jörn Beckmann (ehem. ZÜBLIN) bei der symbolischen Schlüsselübergabe im Dezember 2019.

Verlässliche Partnerschaft als Fundament des Projekterfolgs

Die Zentrale Technik übernahm von der Ausschreibung an eine koordinierende Rolle ein und prägte den Axel-Springer-Neubau maßgeblich mit ihrem technischen Know-how, ihrer Entscheidungsfreude und einem vorausschauenden Blick auf Abläufe und Ressourcen.
Durch eine enge, lösungsorientierte Zusammenarbeit mit allen Beteiligten konnten Planungs- und Ausführungsfragen schnell und fundiert geklärt werden. Die ZT agierte als verbindendes Element zwischen Fachplanenden, Gewerken und Bauherrenschaft – immer mit dem Ziel, Abläufe effizient zu gestalten, Risiken frühzeitig zu erkennen und wirtschaftliche sowie terminliche Vorgaben zuverlässig einzuhalten.

Leistungen

Axel-Springer-Neubau – Bildergalerie