Bürokomplex TRIDEA München
Technische Verantwortung auf engem Raum
Im Herzen von München-Bogenhausen entsteht der Bürokomplex TRIDEA mit Gebäuden bis zu 100 Metern Höhe – ein Projekt, das durch seine Komplexität und Vielfalt überzeugt. Die Zentrale Technik verantwortet auf Seiten der Planung drei zentrale Bausteine: die Baugrubenplanung, die Bauphysik, sowie die Planung und Unterstützung bei der Umsetzung der Fassaden. Besondere Aufmerksamkeit galt der Baugrube, die unmittelbar an bestehende U-Bahn-Strukturen grenzt.
Ingenieurskunst in München Bogenhausen
Die Anforderungen an Statik, Sicherheit und Bauablauf sind entsprechend hoch: Um den Einfluss auf die Umgebung zu minimieren, wurde ein spezielles Konzept mit Böschungen, Schrägsteifen und einer vorauseilenden Bodenplatte entwickelt. Dies erfordert nicht nur tiefes technisches Know-how, sondern auch die Fähigkeit zur Koordination über mehrere Leistungsphasen hinweg – von der Entwurfsplanung bis zur Ausführung.
Drei Baukörper, ein gemeinsames Ziel – Planung mit System
Die planerische Herausforderung liegt im Zusammenspiel dreier unterschiedlicher Bauteile mit jeweils eigener Bauweise: Massivbau, Stahlverbundkonstruktion und Holzhybridbau. Gerade beim Holzhybridhochhaus war die frühe und exakte Klärung essenziell, da die hohe Vorfertigungstiefe der Holz- und Fassadenelemente kaum Raum für nachträgliche Anpassungen lässt. Die präzise Abstimmung aller Gewerke – insbesondere bei Schnittstellen – wird durch eine enge, direkte Zusammenarbeit zwischen Planung, Bauleitung und Werkplanung sichergestellt.
Fassadenplanung im Takt des Holzbaus
Auch bei der Fassade des Bürokomplexes TRIDEA zeigt sich die Stärke der interdisziplinären Zusammenarbeit. Unsere Planungseinheit Fassadentechnik war bereits ab Leistungsphase 3 eingebunden – mit kurzen Abstimmungswegen und einem feinen Gespür für die Anforderungen des Holzbaus. Die Fassade der zukünftigen Zentrale der Bayerischen Versorgungskammer muss nicht nur gestalterisch und bauphysikalisch überzeugen, sondern auch den besonderen logistischen Anforderungen der Vorfertigung und des engen städtischen Baufelds gerecht werden.
Die erfolgreiche Planung und Umsetzung der Baugrube und Fassade in einem der anspruchsvollsten Hochbauprojekte Münchens ist ein Resultat des Zusammenspiels aller Beteiligten – getragen von technischem Sachverstand, schnellem Reaktionsvermögen und klarer Kommunikation. Daneben verantwortet die Zentrale Technik bei den TGA-Gewerken sowie bei der Gebäudehülle auch die Projektleitung sowie in Teilen die Fachbauleitung – für einen reibungslosen Ablauf bis zur Übergabe. Die Zentrale Technik leistet beim TRIDEA weit mehr als nur klassische Planung: Sie ermöglichte, dass drei Bauwerke mit unterschiedlichen Ansprüchen am Ende ein stimmiges Ganzes ergeben.
Leistungen
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Ingenieurleistungen nach HOAI
- Leistungsphase 2: Vorplanung (Fassade)
- Leistungsphase 3: Entwurfsplanung (Fassade & Baugrube)
- Leistungsphase 5: Ausführungsplanung (Baugrube, Fassade & Bauphysik)
- Unterstützung Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe (Hülle-Leistungen)
- Unterstützung Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe (Hülle-Leistungen)
- Leistungsphase 8: Objektüberwachung – Bau- und Projektleitung (TGA & Hülle)
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Sustainable Engineering
- Nachhaltigkeitsmanagement
- DGNB-Zertifizierung "Nachhaltige Baustelle"
- DGNB-Vorzertifizierung in Gold
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Smart Engineering
- BIM-Management
- BIM-Abwicklungsplanung
- Abwickeln von BIM-Anwendungsfällen in der Planungs- und Bauphase
Bürokomplex TRIDEA – Bildergalerie
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© Daniel Wanders - ConSite Photography/ZÜBLIN -
© Daniel Wanders - ConSite Photography/ZÜBLIN